Wirtschaftsmagnet München: Die wichtigsten Arbeitgeber, Wachstumsbereiche und Branchen - Lebenstraum Immobilien

Wirtschaftsmagnet München: Die wichtigsten Arbeitgeber, Wachstumsbereiche und Branchen

In München schlägt nicht nur das wirtschaftliche Herz von Bayern, die Metropolregion ist auch auf internationaler Ebene ein Standort, der für viele Unternehmen immer attraktiver wird. Denn München punktet mit einer hervorragenden Infrastruktur und einer Vielzahl unterschiedlichster Wachstumsbranchen. Die Bandbreite reicht dabei vom Finanz- und Versicherungswesen bis hin zur IT-, Kreativ- und Medienbranche. Deutschlandweit ist die Isarmetropole zudem der wichtigste Standort der deutschen High-Tech-Industrie mit rund 22.000 Betrieben aus den Bereichen Nachrichtentechnik, Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Elektrotechnik sowie Kraftfahrzeug- und Maschinenbau. Zudem ist München mit sieben börsennotierten Unternehmen auch die DAX-Hauptstadt in Deutschland. Die glorreichen Sieben werden angeführt von Siemens und BMW, auf den weiteren Plätzen finden sich der Chiphersteller Infineon und der Industriegase-Hersteller Linde, gefolgt von den Versicherungsunternehmen Münchner Rück und Allianz sowie dem Medienunternehmen ProSiebenSat1.

Die Top Ten der größten Arbeitgeber Münchens bietet einige Überraschungen

Hätten Sie’s gewusst? Mehr als 80 Prozent aller Beschäftigten in München sind im Dienstleistungsbereich tätig. In keiner anderen deutschen Großstadt fällt die Arbeitslosenquote mit gerade einmal 4,3 Prozent so gering aus. Zudem verfügt München mit rund 30.900 Euro im Vergleich zu anderen deutschen Städten über die höchste Kaufkraft je Einwohner. Und der starke Arbeitsmarkt spiegelt sich auch in der Top Ten der zehn größten Münchner Arbeitgeber wider:

  1.    BMW (34.500 Beschäftigte)
  2.    Technische Universität München (9.800 Beschäftigte)
  3.    Stadtwerke München (9.700 Beschäftigte)
  4.    MAN (9.200 Beschäftigte)
  5.    Siemens (9.000 Beschäftigte)
  6.    Allianz (8.500 Beschäftigte)
  7.    Linde AG (8.000 Beschäftigte)
  8.    Flughafen München (7.500 Beschäftigte)
  9.    Münchner Rück (3.600 Beschäftigte)
  10.    Stadtsparkasse München (3.000 Beschäftigte)

Jahr für Jahr zieht München Millionen Gäste aus dem In- und Ausland an

Über 14 Millionen Übernachtungen im Jahr 2016 zeigen, dass Münchens zentrale Lage inmitten von Europa und eine optimale Verkehrsanbindung für Geschäftsreisende aus dem In- und Ausland besonders attraktiv ist. Interessant ist dabei vor allem der Anteil internationaler Gäste, der mit 47,8 Prozent fast die Hälfte aller Übernachtungen ausmacht – in keiner anderen Großstadt in Deutschland haben 2016 mehr Besucher aus dem Ausland übernachtet als in München. Dabei erweist sich auch der Tourismus als ein wichtiger Münchner Wirtschaftsfaktor. Insgesamt konnte in den Sparten Einzelhandel, Dienstleistungen, Hotellerie und Gastronomie ein stattlicher Gesamtumsatz von über sieben Milliarden Euro erzielt werden – dabei lockte 2016 allein die Wiesn 5,6 Millionen Besucher an.

Auch die Messe München und der Immobiliensektor sind auf Wachstumskurs

40 Fachmessen für Konsum- und Investitionsgüter und über 60 Auslandsvertretungen in mehr als 100 Ländern machen die Messe München zu einer der größten Messegesellschaften weltweit. Kein Wunder also, dass wichtige Messen jährlich tausende Besucher aus der ganzen Welt in die bayerische Landeshauptstadt locken, wie etwa die Internationale Handwerksmesse – eine einzigartige Leistungsschau des Handwerks. Die ‚bauma‘ präsentiert als weltgrößte Messe für Baumaschinen das Neueste im Bereich der Bauwirtschaft. Und die internationale Fachmesse EXPO REAL informiert jedes Jahr im Oktober über die neuesten Trends im Immobiliensektor. Denn der Immobilienmarkt in der Isarmetropole gehört neben Paris, London und Berlin zu Europas bedeutendsten Immobilienmärkten. So konnte München im Jahr 2016 in den Bereichen Büroimmobilien sowie Wohnungs- und Gewerbebau einen Gesamtumsatz von 12,9 Milliarden Euro erzielen – Investitionen in Immobilien lohnen sich am Standort München also ganz besonders.